Die Schmuggelkunst ist so alt wie die Welt. Sobald die Menschen Grenzen und Zölle erfunden hatten, fanden sich sofort Menschen, die beschlossen, sie zu umgehen. Die Geschichte kennt Schmuggler aller Art: von Bauern, die Salz überbrachten, bis zu Baronen, die Diamanten stahlen. Einige wurden Volkshelden, andere blutige Kriminelle. Aber alle haben auf eine oder andere Weise die Wirtschaft, die Politik und sogar die Mode beeinflusst. Wenn die ersten Schmuggler auftraten Die ersten Erwähnungen von Schmuggel betreffen das Alte Ägypten. Die Pharaonen besteuerten eingeführte Waren und verboten den Export von Gold. Aber Händler brachten das Gold heimlich über die Wüste, indem sie die Wächter bestach. In der Antike Roms blühte der Schmuggel an den Grenzen des Reiches. Besonders geschätzt wurden orientalische Gewürze und Seide — ihr heimlicher Transport vor den Steuerbeamten brachte riesige Gewinne. Im Mittelalter wurde der Schmuggel in Europa zu einem Massenphänomen. Feudale setzten Zölle auf den Import von Salz, Wein, Wolle. Bauern an den Küsten Englands und Frankreichs transportierten nachts Waren auf Booten über die Meeresenge. Salz aus Frankreich war billiger als in England, und Wolle aus England besser. So entstanden die «Salz-» und «Wollenschmuggel». Dann tauchten die ersten «Schmugglerpfade» auf — geheime Bergübergänge in den Alpen und Pyrenäen. Die einheimischen Bewohner kannten jeden Stein und halfen den Händlern gegen eine Provision. Berühmte Schmuggler der Vergangenheit Einer der bekanntesten war Louis Mandrin (1725-1755), ein französischer Bauer, der 8 Jahre eine Bande von Schmugglern führte, die Salz handelten. Die französische Regierung führte einen Steuer auf Salz (Gabel) ein — so hoch, dass er in einigen Provinzen die Hälfte des Preises ausmachte. Mandrin kaufte Salz in billigsten Regionen, brachte es über die Grenze und verkaufte es dreimal so teuer. Tausende Soldaten jagten ihn, aber er entkam geschickt, indem er die Unterstützung der lokalen Bevölkerung ...
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