Afrika ist nicht nur Savanne und Safari. Es ist ein Kontinent, wo eine neue Generation von Sportlerinnen wächst. Mädchen, die gestern noch als "zu schwach" für Sport galten, laufen, springen, schießen Tore und gewinnen Medaillen. Die Einbindung von Mädchen in den professionellen Sport in Afrika ist nicht nur ein Trend. Es ist eine soziale Revolution, die das Bewusstsein der Frauen auf dem Kontinent verändert. Und sie bringt bereits Früchte.Historischer Kontext: Warum Mädchen nicht in den Sport gelassen wurden Langzeitig galt der Sport in Afrika als Männerdomäne. Mädchen wurden nicht ermutigt, zu laufen, Fußball zu spielen oder Leichtathletik zu treiben, weil dies als "unweiblich" galt. Überdies fürchteten Eltern, dass Sport den Mädchen heiraten, Kinder bekommen und ein traditionelles Leben behindern könnte. In einigen Kulturen existierten auch Überzeugungen: Wenn ein Mädchen läuft, verliert es seine "Fruchtbarkeit". Als Folge blieben talentvollste Sportlerinnen im Schatten. Ausnahmen waren Einzelfälle, die sich gegen alles durchsetzten.Was hindert Mädchen heute Stereotype sind nicht verschwunden, aber sie sind schwächer geworden. Heute sind die Hauptbarrieren Armut, fehlende Infrastruktur und ein Mangel an Informationen. In ländlichen Gebieten Afrikas gibt es noch immer keine vernünftigen Plätze, keine Kleidung, keine Trainer, die mit Mädchen arbeiten. Eltern können oft nicht bezahlen, um Schuhe zu kaufen oder an Wettbewerben teilzunehmen. Außerdem bleiben frühe Ehen und jugendliche Schwangerschaften eine ernsthafte Herausforderung. Viele Mädchen müssen den Sport aufgeben, weil sie mit 14-15 Jahren verheiratet werden. Ein weiterer Barrier ist das Fehlen von Vorbildern. Wenn um einen keine bekannte Sportlerin gibt, ist es schwer zu glauben, dass Sport eine Karriere sein kann.Bruchierende Programme: Wie Mädchen in den Sport gelockt werden In den letzten Jahren hat sich die Situation angefangen zu ändern. Es gibt spezielle Programme, die genau darauf abzielen, Mädchen ...
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